Kulinarisches und Historisches – Entdecken Sie mit uns Saarbrücken

Saarbrücken ist mehr als die Bahnhofstraße. Erfahren und genießen Sie Saarbücken mit allen Sinnen. Zur Vorspeise servieren wir Ihnen barocke Perlen des genialen Baumeisters Friedrich Joachim Stengel. Zum Hauptgang kredenzen wir Ihnen geschichtsträchtige Plätze und als Dessert die französische Kunst des „Savoir vivre“, die sich ebenfalls in der Bebauung der Stadt widerspiegelt.

Kulinarische Stadtführung Saarbrücken: Vorspeise und Apéritif – Hauptgang – Dessert und Kaffee –
Drei Gänge in drei verschiedene Lokalitäten inklusive Stadtführung

Freitag, 22. Mai 2015, 17:00 Uhr:

Los geht´s am Treffpunkt Brunnen St. Johanner Markt. Viele interessante Informationen warten auf uns. Der Stadtführer führt uns auf amüsante Weise zunächst durch das Saarbrücker Rotlichtviertel der 60er und 70er Jahre  – vom Brunnen St. Johanner Markt, der ehemaligen Pferdetränke und im 2. Weltkrieg zum Schutz in Beton gehüllt, vorbei an Tante Maja (benannt nach der drallen Bordell-Betreiberin Maja) durch die Kappenstraße in den Ratskeller. Hier ist Station I der kulinarischen Stadtführung und Einnahme von Vorspeise und Aperitiv – lecker!

Gleich um die Ecke vor dem Saarbrücker Rathaus erfahren wir etwas über die Geschichte des Rathauses, dessen Glockenspiel täglich um 15.15 Uhr und 19.19 Uhr ertönt. Vom Brunnen mit der Figur des Telemach, Sohn von Odysseus und Penelope, der früher hier stand und wegen seiner unerhörten Nacktheit in den 30er Jahren entfernt wurde. Wo ist er hin? Später, beim Hauptgang im Restaurant Iliri werden wir ihn finden.

Auf Baumeister Stengels Spuren geht es jetzt zurück durch die Fröschengasse über die ehemalige alte Saarbrücke zum Saarbrücker Schloss, vorbei am Geizigen Bäcker. Das alte Rathaus zeigt das für Stengel typische Türmchen und die Uhr mit schwarz-blau-goldenem Zifferblatt. Wir blicken auf das Saarbrücker Schloss, dessen linker Flügel nicht zum rechten passt und dessen Mittelteil sowieso irgendwie ganz anders aussieht und stehen auf dem Platz des unsichtbaren Mahnmals, wo 2146 Pflastersteine auf den Unterseiten mit den Namen jüdischer Friedhöfe versehen sind.

Nach einem Blick von der Schlossmauer auf die momentan leere Stadtautobahn, auf Schwarzenberg und Halberg, Finanzamt und Finanzministerium geht es zur kulinarischen Hauptspeise. Bei der Gelegenheit begegnen wir auch dem armen Telemach, dessen Figur leider nicht ganz unversehrt geblieben ist.

Auf dem Weg zur Endstation haben wir Glück und können uns die Ludwigskirche von innen ansehen. Drinnen findet gerade eine Chorprobe statt – die Musik in der besonderen Atmosphäre dieser Kirche verursacht Gänsehaut.

Beim Dessert im Hotel Mercure findet die kulinarische Stadtführung ihren Abschluss: wir haben viel gelernt und gelacht, gut gegessen und nette Gespräche geführt und wissen eines ganz bestimmt: Saarbrücken ist auf jeden Fall einen Besuch wert!